Importarzneimittel

Importarzneimittel

CC Pharma wurde 1999 gegründet und zählt heute zu den führenden Importeuren für Arzneimittel in Deutschland aus der EU. Als Arzneimittelimporteur haben wir uns auf den Re‐ und Parallelimport europäischer Arzneimittel nach Deutschland spezialisiert und stellen so dem Gesundheitsmarkt günstigere Markenpräparate bei gleicher Qualität zur Verfügung.

Die Originalpackung erhält von CC Pharma entweder eine deutsche Faltschachtel oder ein deutschsprachiges Etikett.

Wir importieren und machen die Importe für den deutschen Markt verkehrsfähig. Die Original‐Arzneimittel durchlaufen eine umfangreiche Qualitätskontrolle und erhalten entweder eine deutsche Faltschachtel oder ein deutschsprachiges Etikett. Jede Packung der Importarzneimittel wird zudem mit einem deutschen Beipackzettel versehen, bevor sie in der Apotheke ankommt.

Durch unseren Service leisten wir als Importeur von pharmazeutischen Produkten einen aktiven Beitrag zur Senkung der Arzneimittelkosten im Rahmen der gesundheitspolitischen Regulierung. Unsere Kunden sind die öffentlichen und krankenhausversorgenden sowie die spezialisierten Apotheken und der vollsortierte pharmazeutische Großhandel.

Der CC Pharma‐Vertrieb umfasst ca. 1.800 Pharmazentralnummern (PZN).

Unsere Kernkompetenz liegt im Re‐ und Parallelimport von zugelassenen Original‐Medikamenten ausschließlich aus den Ländern der Europäischen Union und deren Vertrieb an deutsche Großhändler und Apotheken.

Unser Vertrieb umfasst bis zu 1.300 PZN – CC Pharma bietet damit nicht nur für Apotheker ein breites Sortiment an Präparaten für unterschiedliche Indikationsgebiete, wie z. B. Antirheumatika, Onkologie‐ und HIV‐Präparate. Ein Schwerpunkt des Sortimentsangebotes liegt bei hochpreisigen Präparaten.

Insbesondere auch in diesem Bereich bieten Importarzneimittel eine Möglichkeit, Therapiekosten zu sparen. Das gilt allerdings immer nur für Arzneimittel, deren Ersetzung durch ein wirkstoffgleiches Arzneimittel nicht ausgeschlossen ist (in der Fachöffentlichkeit wird hierfür oft der Begriff Substitutionsausschlussliste verwendet). Weitere Informationen dazu finden Sie unter

https://www.g-ba.de/institution/themenschwerpunkte/arzneimittel/aut-idem/

 

Rezeptpflichtige Importarzneimittel

Rezeptpflichtige Arzneimittel unterliegen in Deutschland der gesetzlichen deutschen Preisbindung. Schaut man jedoch über die EU‐Grenzen, stellt man schnell fest, dass häufig in anderen europäischen Ländern viele dieser Marken‐Arzneimittel preisgünstiger sind als hierzulande – obwohl es sich um dieselben Arzneimittel handelt. Deshalb wird wieder importiert. Im Importmarkt bzw. bei Arzneimittelimport unterscheiden wir ReimportArzneimittel und ParallelimportArzneimittel.

Parallelimport-Arzneimittel

Der größte Teil der für den deutschen Markt bestimmten Arzneimittel wird von Pharmakonzernen im europäischen Ausland hergestellt. Da in diesen Fällen sowohl Hersteller als auch der Arzneimittel‐Importeur die Produkte aus dem Ausland nach Deutschland bringen, wird von „Parallelimport“ gesprochen.

Ablauf des Parallelimports von Arzneimitteln.

Parallelimporte bzw. ParallelimportArzneimittel sind somit Originalpräparate, die von der Pharmaindustrie in einem anderen europäischen Land hergestellt werden, von uns dort eingekauft und anschließend nach Deutschland exportiert werden. Durch CC Pharma werden diese Arzneimittel dann „parallel“ zu dem entsprechenden deutschen Arzneimittel in den Verkehr gebracht – zu einem günstigeren Preis.

Reimport-Arzneimittel

 

So funktioniert der Arzneimittel-Reimport.

Reimport‐Arzneimittel sind Originalpräparate, die in Deutschland hergestellt werden und von der Industrie zu einem günstigeren Preis in ein anderes europäisches Land ausgeführt werden. Wir kaufen diese deshalb dort und führen sie wieder zurück. Durch diesen Einkaufsvorteil können Reimport‐Arzneimittel (Originalpräparate) zu einem niedrigeren Preis angeboten werden als das Original, welches direkt in Deutschland vertrieben wird.

Parallelvertrieb versus Parallelimport

Bei einem Parallelvertrieb ist das Importpräparat – im Gegensatz zum Parallelimport – ein Arzneimittel, das in einem zentralen Verfahren in der EU bzw. dem Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen wurde. Eine eigene Zulassung ist für den Parallelvertrieb nicht erforderlich. Vor dem Vertrieb muss jedoch das Importpräparat ein „Notifizierungsverfahren“ bei der European Medicines Agency (EMA) durchlaufen sowie anschließend der beabsichtigte Parallelvertrieb in Deutschland beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) angezeigt werden.

Reimport‐Arzneimittel sind therapeutisch identisch mit den Originalen und damit auch bedenkenlos einzunehmen. Entweder sie verfügen über eine Zulassung der Europäischen Genehmigungsbehörde EMA in London oder sie werden aufgrund ihrer therapeutischen Identität vom BfArM landesweit zugelassen. Die Zulassungsnummer ist auf jeder Arzneimittelpackung zu erkennen.

CC Pharma produziert für das importierte Medikament entweder eine deutsche Packung (Europackung) oder konfektioniert Etiketten in deutscher Sprache auf die Importarzneimittel. Davon profitieren nicht nur sie, sondern auch Kunden und Patienten.

Die Informationen zu den jeweiligen Präparaten sind auf den Verpackungen je nach EU‐Land immer in der jeweiligen Sprache gekennzeichnet. Den gesetzlichen Vorschriften aus dem Arzneimittelgesetz (AMG) folgend produzieren wir für das importierte Medikament eine deutsche Packung und den entsprechenden Beipackzettel in deutscher Sprache, damit wir alle wichtigen Informationen zur korrekten Anwendung des Medikaments gemäß den gesetzlichen Vorschriften zur Verfügung stellen. Sie haben Fragen oder benötigen eine Beratung zu dem Thema? Gerne könnten sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Verordnungen und gesetzliche Regelungen

Apotheken sind laut Rahmenvertrag (Verordnung § 129 SGB V) dazu verpflichtet, pro Krankenkasse und Quartal eine sogenannte Importquote durch die Abgabe von importierten Arzneimitteln zu erreichen. Mit den abgegebenen preisgünstigen Importen hat die Apotheke eine Einsparung in Höhe von 10 Prozent der Importquote zu erzielen. Das heißt, jeder Apotheker muss laut Verordnungen einen bestimmten Prozentsatz Importarzneimittel abgeben. Die Berechnung des sogenannten Importmalus und –bonus erfolgt laut Arzneiversorgungsvertrag mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek‐Vertrag) pro Quartal und pro Krankenkasse in Euro.

Weitere Informationen

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