LIVE-BLOG

LIVE-BLOG: Update Wiederherstellungsarbeiten

Obwohl wir von CC Pharma Glück im Unglück hatten, sind wir seit der Hochwasserkatastrophe im Juli immer noch täglich mit dem Sichten, Beurteilen und Beheben von Schäden beschäftigt.

Im Fokus steht aktuell zum Beispiel der Parkplatz, der von vielen Mitarbeitern genutzt wird, und der aktuell wieder mit Schotter aufgefüllt und begradigt wird. Nachdem das Hochwasser einen Großteil des Schotterbelags weggespült hat, war der Parkplatz nur eingeschränkt nutzbar.

Auch die öffentliche Straße, die als Zufahrt zum Parkplatz dient, wird aktuell wieder in Stand gesetzt. Teile der Straße wurden vom Hochwasser unterspült, Randstreifen sind stellenweise komplett weggespült worden. Deshalb war die Straße in den vergangenen Wochen nur eingeschränkt befahrbar.

Nach den Bauarbeiten können der Parkplatz und die Straße wieder komplett freigegeben werden.

Doch nicht nur auf dem Gelände, auch in den Gebäuden sind noch nicht alle Schäden behoben: In den Räumen, in denen Wasser stand, wurden die Wände geöffnet, um das Ausmaß des Schadens evaluieren zu können. Auch Trockengeräte sind seither permanent in den entsprechenden Räumlichkeiten im Einsatz. Einige Büroräume haben wir dazu komplett geräumt und sie bleiben leer, bis die Renovierungsmaßnahmen abgeschlossen sind. Betroffen sind davon der Altbau und auch das Erdgeschoss des 2020 bezogenen Neubaus.

Noch lässt sich nicht abschätzen, welche Maßnahmen zur vollständigen Wiederherstellung noch notwendig sind, da die Schäden immer noch begutachtet werden. Innenwände müssen wohl teilweise abgerissen und neu aufgebaut werden. Türen und auch Böden sind in einigen Räumen mit Sicherheit zu ersetzen. Neben permanenten internen Umzügen erfordert das im Anschluss weitere umfassende Renovierungsmaßnahmen.

Dass wir trotz all dieser Maßnahmen einen reibungslosen Betriebsablauf aufrechterhalten können, haben wir unseren Mitarbeitenden zu verdanken. Diese zeigten in den vergangenen Wochen viel Engagement, Geduld und Flexibilität. Ein besonderer Dank gilt auch unserem Facility Management Team, die die Aufräum- und Renovierungsarbeiten koordinieren. Die Maßnahmen werden sicherlich noch mehrere Monate, vielleicht sogar ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Aber zusammen, da sind wir uns sicher, werden wir auch diese schwere Zeit durchstehen.

LIVE-BLOG: Bestandsaufnahme nach 4 Wochen

Einen Monat ist das Hochwasser in NRW und RP nun her – noch immer ist der Alltag nicht wie vorher, das merken auch wir von CC Pharma jeden Tag. Einige Kolleg:innen wurden schwer getroffen und können nicht in ihre Häuser zurück, sondern sind noch immer anderweitig untergebracht. Mit unseren Unterstützungsmaßnahmen greifen wir unter die Arme, wo es geht, doch uns ist allen klar, dass die Aufarbeitung dieser Katastrophe noch mehrere Jahre lang dauern wird.

Das spüren selbst diejenigen, die zum Glück „nur“ indirekt betroffen sind: „Ich wohne in Prüm“, erklärt Sina Nickels aus dem Marketing-Team bei CC Pharma, und ergänzt „glücklicherweise aber oben!“. „Wenn ich morgens nach Densborn fahre, sehe ich in den Flusstälern der Prüm und Kyll am Straßenrand immer noch von den Fluten mitgerissene Steine, Bäume und Dinge wie Heuballen oder Container, die zeigen, wo überall das Wasser stand.“ Auch Hendrik Wunderlich aus dem Kundenservice kennt das: „Alle hier fahren teils über Straßen, bei denen man nicht sicher ist, ob sie schon freigegeben sind oder um die nächste Ecke ein Hangrutsch die Straße noch blockiert. Und wir überlegen jeden Morgen aufs Neue, wo wir am besten parken, damit das Auto keinen Schaden nimmt und man selbst nicht ausrutscht.“ Mitarbeiter, die normalerweise mit der Bahn anreisen, müssen bis auf Weiteres den Schienenersatzverkehr mit Bussen und längeren Fahrzeiten nutzen, denn die Eifelstrecke Köln – Trier in Sichtweite unseres Firmensitzes ist auch in unserer Region massiv geschädigt und wird vermutlich länger keine Züge mehr sehen.

Dazu kommen die zusätzlichen Aufwendungen im betrieblichen Alltag: Einrichtung, und elektrische Geräte, die ersetzt werden müssen, tagelange Reinigungsarbeiten, die beengte Raumsituation durch nötig gewordene Renovierungen an Böden, Wänden und Türen, um nur einige Beispiele zu nennen. Zudem müssen natürlich auch Lieferanten stets über die aktuelle Lage vor Ort informiert werden, um zu wissen, über welche Straßen sie für Anlieferung und Abholung sicher anfahren können.

Doch so sehr wir uns hier und da mal über die Einschränkungen ärgern – wir bei CC Pharma sind wirklich immer wieder froh und machen uns immer wieder bewusst, welches Glück wir in diesem Unglück gehabt haben. Allen Mitarbeitenden geht es gut, das ist das Allerwichtigste.

Nur so können wir uns gegenseitig dabei unterstützen, die Erlebnisse dieser Nacht aufzuarbeiten. Und das wird noch eine ganze Weile dauern, wie man aktuellen Berichten entnehmen kann … Über 140 Tote wurden mittlerweile gefunden, von denen aktuell noch nicht alle identifiziert sind. Auch vermisste Personen werden in den Trümmern weiterhin gesucht. Der Verein Apotheker ohne Grenzen arbeitet derweil mit vereinten Kräften daran, die Apotheken vor Ort dabei zu unterstützen, die Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten, zum Beispiel mit Container-Apotheken. Die Bahn bemüht sich mit Bussen, einen regelmäßigen Schienenersatzverkehr aufzubauen. Denn der Wiederaufbau der Bahnstrecken wird auf mehrere Monate, vielleicht sogar Jahre geschätzt. Das THW muss immer noch Trinkwasser aufbereiten, die Stromversorgung sicherstellen und unter massivem Einsatz Brücken errichten, um den besseren Zugang zu schwer betroffenen Regionen zu ermöglichen.

Die Fortschritte sind aktuell deutlich zu sehen, denn jeder Tag, jede helfende Hand bringen etwas. Aber sie zeigen auch, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben.

 

LIVE-BLOG: Spendenaufruf für “Apotheker ohne Grenzen”

Das Hochwasser in NRW und RP ist nun gut zwei Wochen her und das Leben in den Katastrophenregionen findet Stück für Stück zur Normalität zurück. Unter anderem dank Hilfsorganisationen wie dem Verein Apotheker ohne Grenzen (AoG). Auch wir von CC Pharma unterstützen diesen seit Jahren – und zur Hochwassersituation auch mit einer Spezialspende. „Die Arbeit des Vereins ist essenziell“, so der kaufmännische CC Pharma-Geschäftsführer Klaus Becker. „Wir möchten daher auch Kunden und Geschäftspartner auffordern, an AoG zu spenden.“
Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. ist ein im Jahr 2000 gegründeter gemeinnütziger Verein, der sich für Menschen in Not engagiert. AoG leistet schnelle Hilfe nach Katastrophen und unterstützt in langfristigen Projekten die nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

AoG teilt auch freiwillige Apotheken-Hilfskräfte vor Ort ein

Bereits kurz nach dem Hochwasser fanden sich die ersten ehrenamtlichen Mitarbeitenden von AoG im Krisengebiet ein. Die ausgebildeten PTA, PKA und Apotheker:innen wurden zum Beispiel eingesetzt, um in Apotheken auszuhelfen, in denen persönlich betroffenes Personal ausfiel.
Neben den eigenen Mitarbeitenden organisiert der Verein AoG auch den Einsatz von freiwilligem Fachpersonal, das aktiv im Katastrophengebiet helfen möchte.
„Dazu kann man sich direkt bei uns melden, wir organisieren dann einen koordinierten Einsatz vor Ort“, teilt Kira Morandin mit, AoG-Referentin für Öffentlichkeitsarbeit & Fundraising. Neben der Aushilfe in Apotheken geht es auch darum, Hilfskräfte mit Verbandsmaterialien und Hygieneartikeln zu versorgen.

Ziel ist eine funktionierende gesundheitliche Infrastruktur

Aktuell arbeitet der Verein in Zusammenarbeit mit den Kammern und anderen Organisationen an Container-Lösungen für zerstörte Apotheken, um die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung wieder sicher zu stellen.
Eine funktionierende gesundheitliche Infrastruktur ist das Hauptziel des Vereins, ob in der Hochwasserregion oder anderen Katastrophengebieten weltweit – durch langfristig angelegte Maßnahmen allen vor Ort zu helfen. Der Verein möchte dabei unterstützen, die pharmazeutische Versorgung der Bevölkerung kurz- und auch langfristig sicherzustellen. Denn bis die Versorgung in den Katastrophengebieten wieder autark funktioniert, dauert es mindestens einige Monate, manchmal Jahre, das wissen die Mitarbeitenden aus Erfahrung.

Wie Apotheken helfen können

„Die Spendenbereitschaft bei den Apotheken ist gerade sehr hoch“, berichtet Eliette Fischbach, Geschäftsführerin AoG. „Das begrüßen wir, denn genau diese Spenden ermöglichen es uns, den Menschen vor Ort die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie brauchen.“ Sachspenden seien aktuell nicht erwünscht, darauf weist AoG genau wie andere Hilfsorganisationen deutlich hin.

Gebraucht wird im Moment vor allem die finanzielle Unterstützung, wie sie auch von CC Pharma kommt: „Das Engagement bei der Hochwasserkatastrophe, die sich wortwörtlich vor unserer Haustüre zugetragen hat, bestätigt für uns, dass der Verein gute Arbeit leistet, wichtige Arbeit – und auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist, um das weiter tun zu können“, erklärt der CC Pharma-Geschäftsführer Klaus Becker.

Wer spenden oder sich als Fachkraft engagieren möchte, kann dies über die Website des Vereins tun: www.apotheker-ohne-grenzen.de. Genauso können sich aber auch Apotheken aus der Katastrophenregion bei AoG melden, wenn diese auf Unterstützung angewiesen sind, denn laut aktuellen Zahlen sind mehr als 70 Apotheken vom Hochwasser im Westen betroffen.

Liebe Geschäftspartner, liebe Kunden,

bitte spenden auch Sie an den Verein Apotheker ohne Grenzen. Unterstützen Sie diese wichtige Arbeit, die tagtäglich geleistet wird. Auch eine zweckungebundene Spende ist jederzeit gerne gesehen, denn das Katastrophengebiet in Deutschland ist nicht das einzige, das unsere Unterstützung braucht.

 

Spendenkonto Apotheker ohne Grenzen:
Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE 88 3006 0601 0005 0775 91
BIC: DAAEDEDDXXXVerwendungszweck: Hochwasser
(kann auch frei gelassen werden, für zweckungebundene Spenden)

 

Liebe Apotheken, Sie verstehen die Situation der Kolleg:innen vor Ort mit Sicherheit am Besten. Wenn Sie Mitarbeitende haben, die als Fachkraft im Katastrophengebiet unterstützen möchten, melden Sie sich bei uns. Jede helfende Hand ist willkommen!

Hier erfahren Sie mehr zur Arbeit des Vereins und können sich als betroffene/hilfsbereite Apotheke melden:
www.apotheker-ohne-grenzen.de

LIVE-BLOG: So unterstützt CC Pharma betroffene Mitarbeitende

Das Hochwasser hat verheerende Schäden hinterlassen, deren Ausmaß erst nach und nach klar wird. Auch Mitarbeitende von CC Pharma sind persönlich betroffen. „Zusammenhalt ist besonders in solchen Situationen unverzichtbar“, erklärt der kaufmännische Geschäftsführer Klaus Becker. Wir von CC Pharma möchten daher allen Betroffenen unsere tiefste Anteilnahme ausdrücken. „Außerdem möchten wir unsere Mitarbeitenden durch Sofortmaßnahmen aktiv im Umgang mit dieser Katastrophe unterstützen“, so Becker.

Mitarbeitende die selbst vom Hochwasser betroffen waren oder aber sich als Helfer engagiert haben, werden daher für die Tage nach dem Hochwasser bezahlt freigestellt. Mit allen, die selbst vom Hochwasser betroffen waren, werden gerne individuelle Regelungen für eine längere Freistellung vereinbart. Den Mitarbeitenden, deren Häuser und Wohnungen aktuell so schwer betroffen sind, dass sie dort vorrübergehend oder dauerhaft nicht wohnen können, wird zudem mit einer finanziellen Soforthilfe unter die Arme gegriffen.

„Das soziale Miteinander ist für mich das A und O“, sagt Klaus Becker. „Dass wir gerade in einer so schwierigen Situation wie jetzt auch als Firma zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen, ist daher selbstverständlich für mich.“

Becker ist neben seiner Tätigkeit für CC Pharma in der aktuellen Lage auch in seiner Position als Ortsbürgermeister der Mosel-Gemeinde Maring-Noviand gefragt. „Ich bin der Meinung, dass eine Gesellschaft Herausforderungen nur gemeinsam bewältigen kann“, sagt er.

Nach der Soforthilfe im direkten Umfeld, möchte CC Pharma in den nächsten Wochen auch aktiv Spenden- und Hilfsaktionen unterstützen sowie den Apotheken vor Ort unter die Arme greifen. Über alle zukünftigen Aktionen wird auf diesem Blog informiert.

LIVE-BLOG: Mitarbeitende berichten von der Wiederherstellung

Als das Hochwasser letzte Woche über die Eifel hereinbrach, waren einige unserer Mitarbeiter besonders alarmiert – die Kollegen aus der IT-Abteilung und vom Facility Management.

Am Mittwochabend letzter Woche waren die Straßen überschwemmt und eine Anfahrt durch das Unwetter nicht möglich. Sobald sich die Situation tags darauf ein wenig verbessert hatte, waren die ersten Techniker vor Ort, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Zusammen mit Kollegen anderer Abteilungen wurden Sand- und Salzsäcke an den Türen der Serverräume verteilt, um diese bestmöglich vor dem Wasser zu schützen.
„Die Serversysteme sind durch den Stromausfall in der Nacht bereits automatisch heruntergefahren“, erzählt Nina Cwikowski, IT-Projektmanagement. „Unser Ziel war es am Donnerstag, die Hardware auf Schäden zu kontrollieren und bei Bedarf zu reparieren, bzw. zu ersetzen.“ Das betraf neben den Serverräumen auch die einzelnen Büros. Schließlich sind Telefonkabel, Steckdosenleisten und andere Anschlüsse in der Regel unter dem Boden verlegt. „In vielen der Erdgeschoss-Büroräume mussten wir später einen Großteil der Technik ersetzen – und sind immer noch dabei.“

Zuvor jedoch ging es ans Aufräumen: Sobald wieder Strom zur Verfügung stand, wurde engagiert daran gearbeitet, die Produktions- und Vertriebstätigkeiten wieder zu ermöglichen. „Das größte Problem war die Internetleitung der Telekom, die bis heute noch nicht funktioniert,“ sagt Cwikowski. „Glücklicherweise haben wir eine Ersatzleitung eines anderen Anbieters, auf die wir am Wochenende alles umstellen konnten, sodass wir mittlerweile wieder komplett erreichbar sind.“

Möglich gemacht wurde die rasche Aufnahme des Betriebs auch durch die Kollegen des Facility Managements. „Wir waren am Donnerstag direkt vor Ort, als es das Unwetter erlaubt hat,“ berichtet Marco Reifer, Teamleitung Facility Management. „Das Notstromaggregat hat zum Glück größere Schäden verhindert, weil dadurch die Aufrechterhaltung der Kühlkette unserer Arzneimittel sichergestellt werden konnte. Mit dem Altbau und Neubau waren trotzdem zwei unserer drei Gebäude schwer getroffen. Hier stand überall Wasser.“

Um das Betriebsgelände zu reinigen, haben viele Mitarbeiter angepackt. Am Donnerstag kamen wegen des Unwetters noch nicht alle Kollegen durch, am Freitag waren über 100 Mitarbeiter überall auf dem Gelände mit Reinigungsarbeiten zugange. „Wir haben alle von Hand angepackt“, erzählt Richard Becker, Personalabteilung. Absauganlagen waren durch die Ausnahmesituation keine vorhanden und wurden in der Region auch an anderer Stelle gebraucht. „Die Aufräumarbeiten dauern immer noch an,“ sagt Reifer. „Wir werden auch die nächsten Tage noch damit beschäftigt sein. Das Ausmaß der Schäden ist aktuell noch nicht absehbar. Wir sind nur froh, dass vorerst wieder gearbeitet werden kann.“

LIVE-BLOG: Logistik komplett wiederhergestellt!

Genau eine Woche ist seit dem Hochwasser nun vergangen und die Aufräumarbeiten vor Ort sind in vollem Gange. Auch bei CC Pharma wurde in den letzten Tagen angepackt – mit Erfolg, denn die logistischen Strukturen sind wieder komplett hergestellt.

Das betrifft uns sowohl firmenintern als auch extern: Während des Hochwassers war nicht nur das Betriebsgelände von CC Pharma überschwemmt, auch die Straßen in der Umgebung waren stark betroffen. Der Wasserstand der Kyll war so stark angestiegen, dass die L24 von Densborn nach Gerolstein an vielen Stellen komplett überschwemmt und teilweise auch aufgebrochen war. Dazu kamen zahlreiche abgebrochene Bäume am Straßenrand und auf der Fahrbahn.

Diese Schäden konnten mittlerweile dank großangelegter Aufräumaktionen der Hilfskräfte vor Ort beseitigt werden. CC Pharma ist daher wieder überall erreichbar – auf allen Kontaktkanälen (Jetzt auch wieder via Fax!) und auf allen Straßen.

Alexander Petker, Teamleitung Versand

Die Anlieferung und der Versand von Arzneimitteln sind somit wieder sichergestellt. „Am Montag haben wir bereits einzelne Aussendungen auf den Weg gebracht“, berichtet Alexander Petker, Teamleitung Versand. „Seit Dienstag ist der gewohnte Betriebsablauf wiederhergestellt.“
Das gleiche gilt auch für die damit verbundenen Wirtschafts- und Serialisierungssysteme: „Alles läuft ordnungsgemäß und wir können wieder wie gewohnt produzieren“, sagt Nicole Knackmuß, Teamleitung in der Produktion.

Wir freuen uns, den Apotheken vor Ort und deutschlandweit nun wieder mit dem gewohnt zuverlässigen Service unter die Arme greifen zu können. In den nächsten Tagen und Wochen möchten wir uns daher darauf konzentrieren, Bedürftige in der Region zu unterstützen, wo wir können.

Schließlich haben wir am eigenen Leib erfahren, wie wichtig Teamarbeit und Zusammenhalt sind, wenn es um die Wiederherstellung nach dem Hochwasser geht. Besonders die IT-Abteilung und das Facility Management hat das Hochwasser vor große Herausforderungen gestellt. Sie werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle davon berichten.

LIVE-BLOG: Hochwasser bei CC Pharma

Es sind katastrophale Bilder, die das Tief „Bernd“ letzten Mittwoch in Westdeutschland hinterlassen hat. Die Regenmassen ließen binnen weniger Minuten Flüsse und auch Bäche über die Ufer treten und sorgten für folgenschwere Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Auch wir von CC Pharma sind von der Katastrophe betroffen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde das Betriebsgelände in Densborn – gelegen im Kylltal in der Eifel – komplett überschwemmt.

Zuerst war das Stromnetz komplett ausgefallen und anschließend nur stark eingeschränkt verfügbar. So waren wir tagelang von jeglicher Kommunikation abgeschnitten. Von den Sachschäden an der Büroeinrichtung und der IT-Infrastruktur einmal ganz zu schweigen… Dank der Notstromversorgung konnte die Kühlkette bei der Lagerung der Arzneimittel aber ausreichend gesichert werden. „Durch ein stark eingeschränktes Mobilfunknetz erfuhren wir nach und nach, dass auch viele Mitarbeitende privat vom Hochwasser mehr oder weniger stark betroffen sind. Zum Glück konnten wir aber sicherstellen, dass kein Mitarbeitender verletzt wurde“ sagt der kaufmännische Geschäftsführer Klaus Becker.

Fleißig und engagiert packten die Mitarbeitenden, die Densborn erreichen konnten, schon am Donnerstag und Freitag mit an, um das Gelände von Schlamm und Unrat zu befreien. „Ihr unermüdlicher Einsatz sowie der der Hilfskräfte und Energieversorger hat es uns ermöglicht, alles am Wochenende so weit vorzubereiten, dass am Montag der Betrieb schon wieder fast normal anlaufen konnte “, lobt Becker.

Seit Montag, 19. Juli 2021, können wir nun wieder Aufträge bearbeiten, Waren annehmen, Arzneimittel umpacken und an Apotheken und Großhändler versenden. Auch die Systeme laufen nun alle wieder und die Mail- und Telefon-Kommunikation ist sichergestellt.

Sie erreichen uns aktuell wie folgt:

Der Kundenservice ist telefonisch wieder unter 06594 9219-220 erreichbar.
Bestellungen sind per E-Mail, Telefon und MSV3 möglich.
Auch der Live-Chat auf der Website kann zur Kommunikation genutzt werden.

Lediglich die Fax-Verbindung konnten wir noch nicht wiederherstellen.

Wir werden Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten. Es geht uns dabei nicht um Katastrophen-Journalismus; wir wollen dokumentieren, informieren und Kunden, Lieferanten und die interessierte Öffentlichkeit über diesen Live-Blog teilhaben lassen – auch und besonders an den zahlreichen Schicksalen, die sich in unserer Region und darüber hinaus ereignet haben. Ihnen wollen wir mit diesem Live-Blog eine Stimme geben, weil wir sicher sind, dass die größten Herausforderungen noch vor uns allen liegen. Die Organisation des Wiederaufbaus von Zerstörtem, das Verarbeiten von schrecklichen Erlebnissen und die Trauer über verstorbene Angehörige und Bekannte werden uns in den nächsten Wochen begleiten.

CC Pharma wird schrittweise wieder zu den normalen Betriebsabläufen zurückfinden; das wollen wir Ihnen an dieser Stelle immer aktuell mitteilen. Da wir bereits seit unserer Gründung 1999 fest in der Eifel verwurzelt sind, liegt uns aber diese Region mit ihren Menschen besonders am Herzen. Wir wissen um deren Schicksale, nicht zuletzt durch unsere Mitarbeitenden. Wir fühlen mit ihnen und möchten aktiv helfen: Darum werden wir von CC Pharma uns in den nächsten Wochen auch gezielt an Spenden- und Unterstützungsaktionen beteiligen. Das betrifft neben der Wiederherstellung des gesellschaftlichen Lebens vor allem die Wiederherstellung der Gesundheitsversorgung durch betroffene Apotheken. Mehr dazu werden Sie über diesen Live-Blog erfahren.